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GigWork pilotiert in der Krankenpflege - als digitale Antwort auf den Pflegemangel und Alternative zur Zeitarbeit, um die Direktanstellung zu stärken. Abweichend zur Zeitarbeit sind unsere „GigWorker“ unmittelbar bei den Unternehmen angestellt, wo sie arbeiten. GigWork vermittelt auch keine Freelancer - im Gegensatz zur angloamerikanischen Gigwork,  wo die Idee ihren Ursprung hat -, sondern ausschließlich befristete Angestellte. Und anders als die Gig-Economy stellt GigWork keine Provisionen in Rechnung, sondern ausschließlich Nutzungsgebühren für die Schaltung von Stellenanzeigen.

Zielgruppen sind neben den Zeitarbeitern unter den Pflegekräften insbesondere Alleinerziehende, Elternzeitler, Wiedereinsteiger der Generation 50 + und Unruheständler, die sog. „stille Reserve“. Wenn Zeitarbeiter zu GigWork wechseln, liegen deren Vergütungen mit über dem tariflichen Niveau, aber weit unter den Kosten der Zeitarbeit. In den letzten Monaten haben wir bspw. Intensiv-Krankenpfleger für 28 bis 38 € Arbeitnehmer-Brutto/Std. vermittelt - ohne MWSt und refinanzierbar nach dem KHEntgG. Bei den anderen Zielgruppen liegen die Vergütungen auf dem tariflichen Niveau.

Zu unseren Kunden zählen zahlreiche Krankenhäuser aller Versorgungsstufen wie die Gesundheit Nord, die Kliniken Köln, Leverkusen und Mönchengladbach sowie vier Uniklinika und viele andere. Die Plattform ist branchenübergreifend konzipiert. Weitere Kunden stammen aus dem Hotel- und Gaststättenbereich. Mit der Stadt Rheinbach haben wir auch einen ersten kommunalen Kunden.

In der Praxis entwickelt sich GigWork nicht nur als Alternative zur Zeitarbeit, sondern auch als innovatives Recruiting-Tool. Die KU berichtet in der Mai-Ausgabe, wie sich Flexibilität als Recruiting-Hebel erweist:

Seit den aktuellen Urteilen des Bundessozialgerichts zu Honorarkräften verzeichnen wir eine ansteigende Nachfrage von Bewerbern und Kunden. Bei einem der Großkonzerne ist bereits eine AR-Vorlage in Arbeit, die GigWork nicht nur als kostengünstige Alternative zur Zeitarbeit vorstellt, sondern als Alternative zur Integration der bisherigen Honorarkräfte.

Hauptmotiv unserer bisherigen GigWorker ist ein erhöhtes Maß an beruflicher Selbstbestimmtheit und Freiheit (hierzu ein Artikel auf www.pflegen-online.de). Pflegekräfte erleben es teils als Aufwertung ihres Berufs, wenn sie ihr Gehalt und ihre Arbeitszeit via GigWork „auf Augenhöhe“ mit den Pflegedienstleitungen verhandeln. Um diesem Selbstverständnis als unternehmer-ähnlich motivierter Zielgruppe zu entsprechen, bietet GigWork Kliniken - erstmals - auch die Möglichkeit, sich bei Pflegekräften zu „bewerben“ neben der klassischen Möglichkeit zur Schaltung von Stellenanzeigen. „Mit GigWork bin ich mein eigener Boss“, sagt Sasa Vujicic, Intensivkrankenpfleger und erster GigWorker Deutschlands.

Seit unserem Markteintritt Anfang April registrieren sich immer mehr Pflegekräfte auf GigWork. Beigetragen hierzu hat auch unsere gerade online geschaltete neue Funktion, mit der unsere GigWorker ihre eigenen Dienstpläne online stellen, also wann sie Zeit haben, bei den Krankenhäusern zu arbeiten. Jetzt können sich die Krankenhäuser bei ihnen bewerben. Wir haben den Arbeitsmarkt also umgedreht. Denn eigentlich sind es ja auch die Arbeitnehmer von heute, die die Arbeit „geben“.