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25.11.2020 von Miriam Kost

6 gute Gründe für einen Jobwechsel in die Pflege

Was macht den Pflegeberuf attraktiv und was sind die schönen Seiten in diesem Berufsfeld? In der vergangenen Zeit erhält die Pflegebranche immer wieder Aufmerksamkeit durch negative Schlagzeilen. Die Kritik an Personalmangel, schlechter Bezahlung oder Systemfehlern im Gesundheitssystem wird immer lauter und der Ruf des Pflegeberufs leidet.

Trotz allem führen viele Pflegende ihren Beruf mit viel Leidenschaft und Herzblut aus. Die Pflegebranche lebt von Menschen, die sich dem Helfen anderer verschrieben haben. Sich um andere zu kümmern und sich um deren Wohlbefinden und Gesundheit zu sorgen, ist für viele Pflegende nicht nur Beruf, sondern Berufung.

Hier sind sechs gute Gründe, warum man in der Pflegebranche einsteigen sollte:

  1. Abwechslungsreich und vielseitig:
    In der Pflege ist selten ein Tag wie der andere. Die unterschiedlichen Bewohner- und Patientenpersönlichkeiten, die verschiedenen Altersstufen und die individuellen Krankheitsbilder und -verläufe bringen immer wieder neue Aufgaben und Anpassungen mit sich. Langeweile kommt somit selten auf, daher eignet sich das Berufsfeld vor allem für diejenigen, die keinen klassischen „Bürojob“ suchen.
     
  2. Teamarbeit:
    Als Pflegekraft hat man zwar seine eigenen individuellen Aufgaben, gleichzeitig aber auch ein Team um sich herum, was extrem wichtig ist, um den Berufsalltag zu stemmen. Man arbeitet Hand in Hand mit immer wieder neuen Leuten zusammen, die unterschiedliche Schwerpunkte und Hintergründe haben. In einem gut aufeinander abgestimmten Team kann man auf die Erfahrungen von Teamkollegen zurückgreifen und so für einen reibungslosen Ablauf sorgen.
     
  3. Beruf mit Zukunft:
    In der Pflegebranche mangelt es an Nachwuchs, denn der Beruf ist für viele junge Menschen nicht ausreichend attraktiv. Vor allem in der Altenpflege wird händeringend nach Pflegefachkräften gesucht. Oft vergessen wird dabei, dass der Beruf des Pflegenden eine sichere Zukunft hat. Da ein Zuwachs an älteren und potenziell pflegebedürftigen Menschen prognostiziert wird, werden Pflegendkräfte auch zukünftig noch sehr gefragt bleiben.
     
  4. Herausfordernd:
    Mit der Vielseitigkeit des Berufs gehen auch größere Herausforderungen einher. Der richtige Umgang mit den unterschiedlichen Patienten erfordert Feingefühl, Geduld, Empathie und Verantwortungsbewusstsein. Nicht selten wird die persönliche Belastung auf die Probe gestellt, wenn es zu Notfällen, zeitlichen Engpässen oder ungeplanten Änderungen kommt. Hier sind Konzentration und ein kühler Kopf gefragt. Das ist nicht für jeden etwas, aber wer Herausforderungen mag, kann sich hier austesten und wird daran wachsen.
     
  5. Erfüllend und sinnvoll:
    Pflegefachkräfte sind eine unverzichtbare und nicht zu unterschätzende Säule in unserem Gesundheitssystem, insbesondere mit Blick auf die wachsende Zahl Pflegebedürftiger (demografischer Wandel (hier evtl. Link zu Glossar mit Begriffserklärung)). Gleichzeitig bereichert man als Pflegekraft den Alltag der Patienten und verbessert deren Lebensqualität. Der dadurch entgegengebrachte Dank und die Wertschätzung ist für viele Pflegende sehr erfüllend.
     
  6. Interdisziplinär:
    So wie auch der Alltag einer Pflegekraft nicht langweilig ist, muss auch der Werdegang in der Pflegebranche kein starrer, eintöniger Weg sein. Wer gewillt ist und entsprechendes Interesse mitbringt, bekommt in der Pflege zahlreiche Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten geboten. Es besteht zum Beispiel die Möglichkeit sich als Fachkrankenpfleger weiterzubilden oder den Pflege Bachelor und daraufhin den Master zu absolvieren. Im Bereich der Hospiz- und Palliativpflege, Hygiene oder Psychiatrie kann man sich beispielsweise auf einen bestimmten Pflegebereich spezialisieren. Auf diese Weise können sich Pflegefachkräfte weiterentwickeln und ihre Karrierechancen ausweiten.

 

Darum ist die Arbeit in der Pflege so wichtig

Als Pflegekraft übernimmt man Verantwortung – man ist zuständig für das körperliche und seelische Wohl der Patienten, die sich einem anvertrauen. Von der Medikamentengabe, über die genaue Befolgung von medizinischen Anweisungen, bis hin zur körperlichen Pflege sorgt man für das Wohlbefinden der Patienten. Gleichzeitig ist man aber auch für die Sorgen und Nöte der Menschen da. Zuhören, trösten, Ratschläge geben – eine Pflegekraft ist Ansprechpartner in vielen Lebenssituationen, sowohl für einen Patient als auch für dessen Angehörige.

Pflegende bilden somit das Bindeglied zwischen der Medizin und den individuellen und persönlichen Seiten der Patienten.

 

Wie steigt man in den Pflegeberuf ein?

Kommt man aus einem anderen Berufszweig oder hat bereits zu einem früheren Zeitpunkt in der Pflege gearbeitet, gibt es unterschiedliche Varianten, um in den Pflegeberuf einzusteigen.
GigWork bietet als erste digitale Plattform zur Vermittlung temporärer Jobs in der Pflegebranche die Möglichkeit, in den Pflegeberuf hinein zu schnuppern.
Der entscheidende Vorteil ist hierbei, dass die Pflegekräfte keine langfristigen verpflichtenden Verträge eingehen müssen, da über GigWork befristete Jobs vermittelt werden. Angehende Pflegekräfte haben somit die Möglichkeit zunächst für einen kurzen Zeitraum, evtl. als Pflegehelfer in den Pflegeberuf einzusteigen. Nach der Ausbildung oder bei einer späteren Rückkehr in den Pflegeberuf können außerdem unterschiedliche Kliniken oder Einrichtungen ’getestet‘ werden, ohne sich langfristig an diese binden zu müssen.
Sind Arbeitgeber und Arbeitnehmer mit ihrer Zusammenarbeit zufrieden, kann aus einem kurzfristigen GigJob problemlos ein langfristiges Anstellungsverhältnis entstehen – ganz ohne lästige Ablösesumme.

Der Pflegeberuf ist zwar manchmal ein regelrechter Knochenjob und die Arbeitsbedingungen stehen oft sehr stark in der Kritik. Fakt ist aber, dass Pflegekräfte weiterhin immer stärker gebraucht werden und dieser Beruf auch seine positiven Seiten hat!

 

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